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Arbeitskreis (AK) Evolutionsbiologie
im Verband Biologie, Biowissenschaften und Biomedizin in
Deutschland (VBIO)
Anti-Kreationismus
Der Kreationismus wird als mehr oder weniger wörtlich verstandener,
auf biologische Phänomene übertragener biblischer Schöpfungsglaube definiert,
wobei es viele Varianten dieser pseudowissenschaftlichen Ideologie gibt,
vom Flache Erde-Irrglaube bis zur Amtskirchen-Dogmatik.
In allen Spielarten werden biblische Mythen mit wissenschaftlichen Erkenntnissen vermengt,
wodurch ein Gemisch aus Fakten und Fiktionen entsteht,
das dem Prinzip des methodischen Naturalismus widerspricht und daher unakzeptabel ist.
Die Organisationsformen der deutschen Kreationisten
sowie eine Widerlegung der wichtigsten Argumente dieser modernen
Evolutionsgegner sind in drei Fachbüchern zu finden (Kutschera
2007,
2007,
2008).
Nachfolgend sind Artikel in referierten Fachjournalen zusammengestellt,
in denen weiterführende Informationen zum Thema nachlesbar sind.
- Kutschera, U. (2009). Darwin's Philosophical Imperative and the Furor Theologicus. Evo Edu Outreach 2: 688-694.
- Kutschera, U. (2009). Anti-Darwin-Propaganda 2009. Laborjournal 3: 18-21.
- Kutschera, U. (2008). Creationism in Germany and its Possible Cause. Evo Edu Outreach 1: 84-86.
- Junker, T. (2007). Die Bedeutung der Evolutiontheorie für die moderne Sicht des Menschen. In Lars Klinnert (Hg.): Zufall Mensch? Das Bild des Menschen im Spannungsfeld von Evolution und Schöpfung. Darmstadt: Wissenschaftliche Buchgesellschaft.
- Junker, T. (2007). Schöpfung gegen Evolution - und kein Ende? In Ulrich Kutschera (Hg.): Kreationismus in Deutschland. Fakten und Analysen. Naturwissenschaft und Glaube, Bd. 1. Münster: Lit-Verlag, S. 71-97.